Hochsensibel und auf der Suche nach einem erfüllenden Job?
(Von Nicole Fehrenbacher) Für viele, die hochsensibel sind, beginnt die Suche nach einem erfüllenden Job oder der eigenen Berufung aus einem Leidensdruck heraus.

Oftmals sind die Gründe eine starke Unzufriedenheit am jetzigen Arbeitsplatz, weil die Tätigkeit als nicht erfüllend empfunden wird, Stress mit Arbeitskollegen oder dem Chef viel Energie zieht, oder die Arbeitsbedingungen körperlich wie auch psychisch zu belastend sind.
In meinen Coachings begleite ich Hochsensible dabei, raus aus belastenden und unpassenden Arbeitsbedingungen zu kommen und zu einer erfüllten Berufstätigkeit – oder auch zur eigenen Berufung zu finden.
Es ist immer wieder ein großes Geschenk für mich miterleben zu dürfen, wie meine KlientInnen in diesem Prozess wieder mehr Energie und Lebensfreude tanken – was sie dann regelrecht ausstrahlen.
Für das Finden eines erfüllenden Jobs oder der eigenen Berufung ist eine tiefere Verbindung zu den eigenen Bedürfnissen und Stärken wichtig.
Denn erst, wenn ich weiß, was ich wirklich brauche, um gut arbeiten zu können oder um motiviert zu sein; wenn ich weiß, welche Themen meine Herzensthemen sind und worin meine ganz individuellen Talente und Stärken liegen (und diese liegen manchmal etwas versteckt „zwischen den Zeilen“), dann kann ich mir ein Arbeitsumfeld suchen (oder erschaffen), in dem es mir gut geht UND ich meine Stärken einbringen und ausleben kann.
Und erst, wenn ich im Einklang mit meinen Stärken arbeite, wird es mir leichtfallen, zu arbeiten.
Dann werden die Flow-Erlebnisse häufiger und dementsprechend auch positivere Rückmeldungen sich häufen. Dann kann das Gefühl entstehen, dort genau richtig zu sein, wo du arbeitest, mit genau dem, was du machst.

Doch sowohl die eigenen Bedürfnisse als auch die eigenen Stärken sind je nach Biografie vom Umfeld nicht unbedingt gefördert und anerkannt worden und müssen erst wieder bewusst gemacht werden.
In meiner Arbeit starte ich oft mit einer ganzheitlichen Analyse der Situation:
Der erste Schritt ist also das Bewusstwerden der Herausforderungen, die im aktuellen Arbeitsumfeld bestehen. Viele Hochsensible berichten mir dabei folgende Schwierigkeiten:

Da das Thema „Berufung finden“ für mich ein Herzensthema ist, und mich schon lange fasziniert, habe ich dazu eine Podcast-Reihe mit dem Namen „Berufung gesucht“ gestartet. In dieser Reihe teilen hochsensible Personen ihre ganz persönlichen Geschichten, wie sie (manchmal mit Umwegen) zu ihrer Berufung gefunden haben. Dazu gibt es Impulse aus meiner Coachingpraxis, was du tun kannst, um deiner Berufung näherzukommen. Zum Podcast kommst du hier.
Noch ein Tipp zum Selber-Machen: Stell dir vor, du könntest dir dein absolute Traum-Arbeitsumgebung erschaffen. Genau, lass die Realität für einen Moment mal beiseite. Stell dir vor du kannst alles verändern, was du möchtest:
Nimm das Gefühl ganz bewusst wahr.
Durch diese kleine Imaginationsübung kannst du einen ersten Vorgeschmack von deinem idealen Arbeitsumfeld bekommen.
Falls du noch mehr Inspiration haben magst, hör doch sehr gerne in meinen Podcast „Sensibel und erfüllt“ und die Interviewreihe „Berufung gesucht“ rein.
Wenn du dir eine individuelle Begleitung zum Finden deiner Berufung wünschst, dann melde dich gerne für ein kostenloses und unverbindliches Coaching-Vorgespräch bei mir. Ich freue mich auf dich.
Alles Liebe dir,
Nicole
Nicole Fehrenbacher
Nicole Fehrenbacher
ist Coach für erfüllende Hochsensibilität und Podcasterin
www.NicoleFehrenbacher.com
Netzwerkmitglied für Düsseldorf (Erkrath) (D)
NICOLE FEHRENBACHER
Podcast-Host von:
„Sensibel & erfüllt“
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wichtig ist eine klare Verbindung zu deinen Bedürfnissen, Stärken und Werten, damit du ein Umfeld wählen kannst, in dem du dich wohlfühlst und deine Talente einsetzen kannst. Wenn das passt, entstehen häufiger Flow-Erlebnisse und du fühlst dich eher „am richtigen Platz“.
Oft liegt es an überfordernden Arbeitsbedingungen, Stress mit Kolleg:innen/Vorgesetzten oder daran, dass die Tätigkeit sich nicht sinnvoll anfühlt. Manche merken die Belastung sogar schon auf dem Arbeitsweg durch Reizüberforderung, bevor der Tag überhaupt startet.
Schau dir konkret an: Was belastet mich? Wie passen Arbeitsumfeld und Bedingungen zu mir – und welche Aufgaben machen mir wirklich Freude? Diese Analyse ist oft der erste Schritt, um aus „diffuser Unzufriedenheit“ klare Kriterien für den nächsten Job zu machen.
Wenn Sinn und persönliche Werte nicht zusammenpassen, sinken häufig Motivation, Freude und Konzentration, und es entsteht dieses dumpfe „Das ist es nicht“-Gefühl. Eine als sinnvoll erlebte Tätigkeit stabilisiert dagegen Energie und innere Ausrichtung.
Mach eine kurze Imaginationsübung: Stell dir vor, du könntest frei wählen wo, mit wem, wie lange und woran du arbeitest – und nimm das Gefühl dazu bewusst wahr. Das gibt dir oft einen ersten, sehr klaren Hinweis, welche Bedingungen du wirklich brauchst.

